Bounce Rate zu hoch?

Wie oft höre ich die Frage ob die Bouncerate bei Google Analytics wichtig ist und ob dies das Ranking beeinflusst. Eine hohe Bouncerate auf einer Webseite oder auf einzelnen Unterseiten spricht immer für nicht passenden Inhalt! Der User verlässt die Seite wieder sehr schnell!

http://toolflow.de/bouncebooster

Was ist die Bouncerate?

Oft wird hier die „Click Through Rate“ und „Bounce Rate“ verwechselt. Die Click Through Rate (CTR) gibt das Verhältnis zwischen der Einblendung der Seite und der Häufigkeit der tatsächlichen Klicks an. Wenn die Seite also 100x in den Suchergebnissen bei Google angezeigt wird und dann 10x tatsächlich geklickt wird, ergibt das eine CTR von 10%.

Diese CTR kann oft durch gut gewählte Title und Description sowie das ausnutzen von Rich Snippets verbessert werden.

Wenn der User jetzt die Seite nur sehr kurz besucht und die Seite sofort wieder verlässt, spricht man von der Bounce-Rate. Dies Messgröße ist sehr wichtig für die Optimierung der Seite, da man davon ausgehen kann, das der User auf der Seite nicht das gefunden hat, was er wollte oder was er erwartet hat.

Leider ist die Bounce-Rate schwer zu bestimmen und noch schwerer zu messen. Ab wann bouncet ein Besucher? Wie lang muss ein User auf meiner Seite sein, damit er als Leser gilt. Was passiert mit Usern, die auf der einen Seite, genau das gefunden haben was sie suchten und sonst nichts weiter mehr machen? Wie kann ich das ganze technisch tracken und optimieren?

Welche Typen von Bounce Raten gibt es?

TypBeschreibung
Typ 1Der User verlässt die Seite schon nach wenigen Sekunden. Dies ist ein klassischer Absprung. Der User wird auf der Seite nicht gefunden haben, was er erwartet hat. Dies kann an schlechten oder zu geringem Inhalt liegen oder an einer falschen Optimierung
Typ 2Der Suchende findet genau die richtige Information. Liest diese und geht wieder. Auch hier ist das technisch ein Absprung.

Google Analytics richtig konfigurieren

Mit einem kleinen Stück Code kannst Du Google Analytics helfen, hier besser zu unterscheiden. Du kennst Deine typische durchschnittliche Absprungrate? Dann ergänze den Analyticscode wie folgt:

setTimeout(“_gaq.push([‘_trackEvent’,’Kein Absprung’,’Besucher ist laenger als 30 Sekunden auf der Seite’])”,30000);

setTimeout(“ga(‘send’,’event’,’Kein Absprung’,’Besucher ist laenger als 30 Sekunden auf der Seite’)”,30000);

Ab jetzt werden alle User mit mehr als 30 Sekunden Aufenthalt auf der Seite nicht mehr als Absprung gerechnet.

Dies hilft natürlich nicht, wenn Du wirklich zu viel Absprünge hast!

Was kann ich mit Usern machen, die meine Seite wieder verlassen wollen?

Wenn es wirklich User gibt, die Deine Seite verlassen wollen, dann hast Du diese normalerweise verloren. Durch das Klicken des Zurück-Buttons springt der User wieder zur Quelle zurück. Oft ist dieses die Suchmaschine.

Hier kann man einen Bounce Booster nehmen. Diese Bounce Booster verhindern den Rücksprung über den Back-Button der Suchmaschine.

Bounce Booster unter WordPress

Was man mit einem Bounce Booster alles machen kann, kann sich jeder vorstellen:

  • Umleiten des Users auf eine andere interen Seite
  • Umleiten des Users auf eine interne Suche
  • Umleiten des Users auf eine Frageseite um herauzufinden, was man besser machen kann
  • Umleiten des Users auf eine angepasste Suche
  • Umleiten des Users auf soziale Profile

Wer noch mehr Ideen hat, kann diese gerne in den Kommentaren posten. Dort können wir auch über die Legalität oder die grauen Randzonen diskutieren!

Wer einen einfach zu bedienenden Bounce Booster benötigt, schaut sich den von Naden an:
http://www.bouncebooster.com/

Bounce Booster einrichten

Nichts leichter als das. der Bounce Booster wird ganz normal als Plugin installiert und aktiviert.

Bounce Booster Install http://toolflow.de/bouncebooster

Bounce Booster Install
http://toolflow.de/bouncebooster

Danach muss die jeweilige Lizenz noch aktiviert werden. Ja nach ausgewählter Lizenz unterscheiden sich später die Funktionen. Preislich beginnt es bei einmalig 69 € für 5 Domains. Als Developer oder Heavy User lohnt sich auf jeden Fall die große Lizenz!

Übersicht über die Lizenzen http://toolflow.de/bouncebooster

Übersicht über die Lizenzen
http://toolflow.de/bouncebooster

Im Bounce Booster kann man dann für verschiedene Referertypen eigene Bounce-Adressen angeben. So kann man Besucher die über z.B. Facebook gekommen sind, direkt zu seiner Facebookseite senden.

Welche Unterscheidungen sind möglich:

  • Default
  • Google
  • Yahoo
  • Bing
  • Facebook
  • Twitter
  • Google Plus
  • Youtube
  • Tumblr
  • Instagram

Für jeden Referer können beliebig viele Rücksprung-Urls eingegeben werden! Darüber hinaus können für jede Unterseite explizit eigene Rücksprung-Urls angegeben werden, so das man hier sehr feinfühlig die Benutzer nach der Herkunftsquelle steuern.

Du willst es testen?

Wenn Du den Bouncebooster testen möchtest und du diesen Beitrag aus einer externen Quelle erreicht hast, dann klicke JETZT auf den Zurückbutton und der Bounce Boster wird das hoffentlich bemerken… 😉

Und was mache ich, wenn der User die Seite schließen will?

Wenn der User die Seite wieder schließen will, dann kann man dies mit einem „Exit Intent Popup“ (Zum Beispiel bei Angron enthalten) verhinden. In diesem Fall bekommt man ein PopUp eingeblendet. Hier kann man dem User zum Beispiel einen Newsletter oder ein alternatives passendes Thema anbieten. Oder die interne Suche. Den Ideen ist auch hier keine Grenze gesetzt.

Über Thomas Wagner (32 Artikel)
Seit 1999 arbeite ich im Bereich Marketing und berate Klein- und Mittelständige Unternehmen. Der Fokus liegt auf konzeptioneller Beratung und seit vielen Jahren auf Webanalyse und Online Marketing.
Kontakt: Webseite

2 Kommentare zu Bounce Rate zu hoch?

  1. Danke für den Artikel. Warum ist der Bounce Booster auf deiner Seite nicht mehr aktiv, wenn ich fragen darf?

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